Editorial

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Berns Wildbienen


Berns Wildbienen


Die Klasse 29gB besuchte das Pro Natura Zentrum Eichholz in Bern. Dabei erhielt sie eine Spezialführung rund ums Thema Wildbienen.

 

Text und Fotos Malou Berger, 29gB

 

Es war ein sehr heisser Tag. Mit dem Zug reisten wir nach Bern und gingen dann das letzte Stück zu Fuss bis ins Eichholz. Unterwegs machten wir eine Picknick-Pause auf der Wiese des Campingplatzes gleich neben dem Pro-Natura-Zentrum.

Um 13:00 Uhr begrüsste uns schliesslich Merlin, ein Mitarbeiter, zur Führung. Zum Glück mussten wir nicht die ganze Zeit stehen und herumlaufen, sondern konnten an einem gemütlichen Plätzchen mit Steinsitzen Platz nehmen, die unter einem Sonnensegel in einem gestuften Halbkreis angeordnet waren.

 

Dort erzählte uns Merlin zuerst etwas über Pro Natura, ihre Arbeit und wie sie Wildbienen schützen. Dann leitete er über zum Garten, der für Wildbienen angelegt worden war, ausgerichtet auf verschiedene Arten mit verschiedenen Bedürfnissen. Nachdem er uns noch einiges über das Leben der Wildbienen und die verschiedenen Arten erzählt und uns zwischendurch auch fragte hatte, was wir wissen, konnten wir uns den Garten selber anschauen.

 

Wir sollten mit Netzen oder kleinen Plastikgefässen Bienen fangen, und sie dann identifizieren. Das hat uns Spass gemacht, auch wenn es gar nicht so einfach war, eine zu erwischen. Mir ist dabei bewusst geworden, dass eine Biene nicht einfach eine «Biene» ist, sondern wie verschieden und einzigartig die jeweiligen Arten alle aussehen.

 

Wir haben auch Blüten gesammelt und dann im Plenum angeschaut, was zusammengekommen war und welche Blüten wie bestäubt werden. Als wir die Blumen durch das Glas einer speziellen Linse betrachteten, sahen wir das gleiche Bild in vielen Facetten – so wie es eben die Bienen wahrnehmen.

 

Im Grossen und Ganzen war es eine schöne Exkursion und wir konnten in der Klasse ausserschulisch Zeit miteinander verbringen. Jedoch zog sich der Nachmittag auch ein wenig, es war heiss, und teilweise war es langweilig oder einfach anstrengend zum Zuhören. Das lag nicht an Merlins Präsentationskompetenzen, überhaupt nicht, aber er hat uns selbst erzählt, dass ihr Reservat eigentlich eher auf Unterstufenklassen ausgerichtet sei und wir als Klasse aus dem Gymnasium eine Ausnahme für ihn seien. Und das hat man leider teilweise etwas gemerkt.

 
 

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Berns Wildbienen


Die Klasse 29gB besuchte das Pro Natura Zentrum Eichholz in Bern. Dabei erhielt sie eine Spezialführung rund ums Thema Wildbienen.

 

Text und Fotos Malou Berger, 29gB

 

Es war ein sehr heisser Tag. Mit dem Zug reisten wir nach Bern und gingen dann das letzte Stück zu Fuss bis ins Eichholz. Unterwegs machten wir eine Picknick-Pause auf der Wiese des Campingplatzes gleich neben dem Pro-Natura-Zentrum.

Um 13:00 Uhr begrüsste uns schliesslich Merlin, ein Mitarbeiter, zur Führung. Zum Glück mussten wir nicht die ganze Zeit stehen und herumlaufen, sondern konnten an einem gemütlichen Plätzchen mit Steinsitzen Platz nehmen, die unter einem Sonnensegel in einem gestuften Halbkreis angeordnet waren.

 

Dort erzählte uns Merlin zuerst etwas über Pro Natura, ihre Arbeit und wie sie Wildbienen schützen. Dann leitete er über zum Garten, der für Wildbienen angelegt worden war, ausgerichtet auf verschiedene Arten mit verschiedenen Bedürfnissen. Nachdem er uns noch einiges über das Leben der Wildbienen und die verschiedenen Arten erzählt und uns zwischendurch auch fragte hatte, was wir wissen, konnten wir uns den Garten selber anschauen.

 

Wir sollten mit Netzen oder kleinen Plastikgefässen Bienen fangen, und sie dann identifizieren. Das hat uns Spass gemacht, auch wenn es gar nicht so einfach war, eine zu erwischen. Mir ist dabei bewusst geworden, dass eine Biene nicht einfach eine «Biene» ist, sondern wie verschieden und einzigartig die jeweiligen Arten alle aussehen.

 

Wir haben auch Blüten gesammelt und dann im Plenum angeschaut, was zusammengekommen war und welche Blüten wie bestäubt werden. Als wir die Blumen durch das Glas einer speziellen Linse betrachteten, sahen wir das gleiche Bild in vielen Facetten – so wie es eben die Bienen wahrnehmen.

 

Im Grossen und Ganzen war es eine schöne Exkursion und wir konnten in der Klasse ausserschulisch Zeit miteinander verbringen. Jedoch zog sich der Nachmittag auch ein wenig, es war heiss, und teilweise war es langweilig oder einfach anstrengend zum Zuhören. Das lag nicht an Merlins Präsentationskompetenzen, überhaupt nicht, aber er hat uns selbst erzählt, dass ihr Reservat eigentlich eher auf Unterstufenklassen ausgerichtet sei und wir als Klasse aus dem Gymnasium eine Ausnahme für ihn seien. Und das hat man leider teilweise etwas gemerkt.

 
 

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