Die EF-Woche führte uns Sportlerinnen und Sportler nach Magglingen – das Mekka des Schweizer Sports. Ob auf dem Bike, am Fels, beim Schwimmen oder Beachvolley – es hatte für alle etwas dabei.
Text Eliane Nef
Ein Highlight für viele war die Biketour. Die Routen in Magglingen boten für jede:n etwas, von flowigen Trails bis zu anspruchsvollen Downhill-Strecken. Eine Gruppe von uns entdeckte sogar eine Schlange auf dem Weg, die kurz für Panik sorgte – zum Glück haben wir in der Sportpsychologie-Theorie die Atemregulation gelernt.
Ein weiterer Höhpunkt war das Klettern. Zum ersten Mal für viele von uns: echte Felswände! Insbesondere das Abseilen war ein Erlebnis und die «Ehrenrunde» mit der Bahn, als das Drücken in der Mittelstation nicht funktionierte, wurde zur lustigen Anekdote. Die spontane Geburtstagsfeier für eine Mitschülerin mit liebevoll gestalteter Dekoration rundete den Tag feierlich ab.
Die Beachvolley-Sessions am Abend dauerten manchmal, bis es dunkel wurde – und das ganz ohne Druck, einfach nur zum Spass. Auch die Führung durch die neuen Gebäude des BASPO war spannend. Der Sprinttunnel und die Einblicke in moderne Trainingsmethoden haben uns alle beeindruckt. Und dann war da noch das Treffen mit der Schweizer Volleyball-Nationalmannschaft oder mit Angelica Moser in der Mensa – wer kann schon von sich behaupten, beim Mittagessen neben Spitzensportlerinnen zu sitzen?
Lustige Momente
Natürlich gab es auch einige legendäre Momente. Die Anreise selbst war schon ein Abenteuer: uns mit dem ganzen Gepäck die steilen Wege zur Hütte hochzuschleppen, während die Sonne brannte – nur um dann zu erfahren, dass es einen Bus gegeben hätte, der nur ein paar Meter von unserer Unterkunft entfernt hielt.
Oder wer hätte gedacht, dass wir um 5:00 Uhr morgens aufstehen würden – und das freiwillig – nur um Fussball zu schauen? Oder die Theoriestunden, die am ersten Abend stattfanden, als alle schon müde von der Anreise waren. Aber hey, irgendwie haben wir es überlebt.
Und dann war da noch das Essen. Die meisten waren begeistert von der Qualität und Vielfalt in der BASPO-Mensa. Am Abend durften wir unter fachkundiger Leitung einer Lehrperson selbst ans Werk – mmh, lecker! Nur die Menge war manchmal etwas knapp – aber wer braucht schon viel Essen, wenn man den ganzen Tag Sport macht? Oder etwa doch?
Kleine Macken – aber kein Grund zur Klage
Ja, nicht alles war perfekt. Das Schwimmen am Morgen war für manche einfach zu viel des Guten – besonders, wenn man bedenkt, dass es in Thun ein viel grösseres Schwimmbad gegeben hätte. Und die Rückfahrt mit dem Mountainbike fühlte sich für manche E-Bike-, Gravelbike- oder Rennradgewöhnte an, als würde man plötzlich mit einem Kinderfahrrad unterwegs sein. Andere hatten indes mit Wespenstichen und fehlender Motivation zu kämpfen.
Fazit: Eine Woche, die wir nicht vergessen werden
Am Ende zählt vor allem eins: die Gemeinschaft. Ob beim Biken, Klettern, Volleyspielen oder einfach beim gemeinsamen Abendessen – das Zusammensein hat diese Woche zu etwas Besonderem gemacht. Magglingen war der perfekte Ort für dieses Lager, und die Möglichkeiten, die uns geboten wurden, waren einfach einzigartig.
Egal, ob es der Schweiz-Match um 5:00 Uhr morgens, das Paartanz-Experiment (das übrigens sehr amüsant war!) oder einfach die Freizeit am Abend war, in der wir Roundnet, Golf ohne Schläger, Activity oder andere verrückte Spiele ausprobiert haben – diese Woche war voller Momente, die uns noch in Jahren zum Schmunzeln bringen werden. Also: Danke, Magglingen! Bis zum nächsten Mal – und vielleicht mit etwas mehr Schlaf und etwas weniger Theorie.

























































